Auswirkungen des Brexits auf deutsche Unternehmen

Sicht der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer bezüglich der aktuellen Brexit Situation mit Verweisen zu Hauptinformationquellen

Brief des Geschäftsführers: Februar 2018

Die Brexit-Verhandlungen werden nicht einfacher. Es bleibt zu hoffen, dass der Hafen von Dover dem Handel (mit Europa) auch nach dem 30. März 2019 weiterhin offen steht.

Two weeks ago a new grand coalition government was agreed by Germany’s Christian Democrats, their Bavarian sister party and the Social Democrats. However, the final say on it rests with the members of the Social Democratic Party. Whether they will agree to forming another coalition government with Angela Merkel is by no means certain. Should the party members reject the proposals, we would be back to the drawing board and Germany would enter a further period without decisive leadership. The latter also appears to be lacking in the UK, and with two major European governments suffering from this condition, Brexit negotiations – at least in the short run – will not become easier. The front cover of our forthcoming magazine, initiative, shows the port of Dover and we sincerely hope that in a year’s time the picture will be the same and that we will not see a clogged up port as a result of a no deal outcome because political leaders were unable negotiate constructively. Many on the British side had always hoped that Germany would “put in a word” for the UK so that she would get a more favourable deal than otherwise. Whether this hope was ever justified is impossible to know. If the members of the Social Democratic Party reject the coalition agreement, the political landscape in Germany will see further upheaval, and we might see a new election or a different Chancellor. Such prolonged uncertainty would not be good for Germany and the EU, as strong and stable leadership from Europe’s largest economy is important in these testing political times. 


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Zusätzliche Informationen

  • Information für EU-Bürger
  • Ergebnisse der 2017 Brexit Umfrage
  • Stimmen zum Brexit aus Irland über Nordirland
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Information für EU-Bürger

Von der Europäischen Kommission:

Was sind meine Rechte als EU Bürger?
„Als Bürger des Vereinigten Königreichs oder eines anderen EU Landes – ist man automatisch auch EU Bürger.“
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Von der britischen Regierung:

Status von EU-Bürgern im Vereinigten Königreich: was Sie wissen müssen
„Für im Vereinigten Königreich lebende EU-Bürger besteht vorerst kein Handlungsbedarf. Solange das Vereinigte Königreich Mitglied der EU bleibt, ändert sich nichts am Status von im Vereinigten Königreich lebenden EU-Bürgern.“
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Ergebnisse der 2017 Brexit Umfrage

Mehr als 60% aller Befragten (Mitgliedern der Deutsch-Britischen Handelsgemeinschaft) sind der Meinung, dass sich der Brexit mit großer Wahrscheinlichkeit negativ auf künftige Investitionen Ihrer Unternehmen im Vereinigten Königreich auswirken wird. 30% gehen sogar davon aus, dass der Rückgang Ihrer Investitionen mehr als 10% betragen wird. Im Gegensatz dazu, glaubt lediglich jeder zwanzigste (5%) an einen positiven Einfluss auf künftige Investitionen im Vereinigten Königreich.

Für die vollständige Auswertung der Befragung, klicken Sie bitte hier.

Stimmen zum Brexit aus Irland über Nordirland

Die Deutsch-Irische AHK in Dublin veröffentliche kürzlich Beiträge von Vertretern aus Wirtschaft und Handel zu Irlands besonderer Stellung im Schatten des Brexit. Zwei Inseln am Rande Europas, die viele Jahrhunderte Geschichte mit einander verbindet und eine bis in die Neuzeit umstrittene Grenze trennt. Welche Auswirkungen wird die Neuordnung der Handelsbeziehungen zwischen der Republik Irland und dem Vereinigten Königreich mit sich bringen?

Für Unternehmen und Wirtschaftsvertreter aus anderen EU-Mitgliedsstaaten mit Handelsbeziehungen zu Großbritannien sind die Artikel jedoch vor allem aufgrund der Stellungnahme zum aktuellen Stand der Verhandlungen in Brüssel sowie der Analyse der wirtschaftlichen Konsequenzen für Großbritannien interessant.

Irland, Deutschland und die EU: Herausforderung Brexit