Britische Marktinformationen

Diese Seiten sind ein gemeinsamer Informationsdienst von Deutsch-Britischer Kammer und Germany Trade & Invest, London.

Kurzübersicht: Branche Kompakt

Bauwirtschaft - Hochbau/ Gebäudebau – 2016

Baubranche leidet unter dem anstehenden Brexit / Von Annika Pattberg, London (Oktober 2016)

London (GTAI) - Mit dem Wunsch der Briten, die EU zu verlassen, haben die Unsicherheiten für die britische Baubranche stark zugenommen. Der seit dem Referendum deutlich schwächere Kurs des Pfund-Sterling macht deutsche Dienstleistungen nun vergleichsweise teurer. Eine im Internet kostenlos abrufbare Studie von Germany Trade & Invest gibt einen breiten Überblick zu Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Architekten und Handwerksbetriebe im Bereich Denkmalschutz und Gebäudesanierung.

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Chemie-, Chemische Industrie – 2015

London (GTAI) - Die Aussichten für den britischen Chemiesektor haben sich mit dem wirtschaftlichen Wiederaufschwung deutlich verbessert. Gute Absatzchancen für chemische Produkte bieten unter anderem die Baubranche, die Kunststoff-, Automotiv- sowie die Luftfahrtindustrie. Solena Fuels (USA) und British Airways bauen derzeit eine der weltweit ersten Anlagen für die Produktion von Flugzeugtreibstoff aus Abfall. Fast ein Fünftel der britischen Chemieimporte stammt aus Deutschland.

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Ernährungswirtschaft – 2016

Britischer Lebensmittelmarkt auf Wachstumskurs / Von Annika Pattberg (April 2016)

London (GTAI) - Die Nachfrage nach Lebensmitteln und Getränken im Vereinigten Königreich legt aufgrund der wachsenden Bevölkerung und steigender Realeinkommen jedes Jahr leicht zu. Deutsche Erzeugnisse machen fast ein Zehntel der britischen Lebensmittelimporte aus. Die Discounter Aldi und Lidl erweitern ihr Filialnetz stetig und führen auch viele deutsche Produkte. Zu den aktuellen Trends gehören "ready to eat"-Fertigprodukte, Bio- und Fair Trade-Lebensmittel sowie vegane und glutenfreie Erzeugnisse.

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Erneuerbare Energien – 2017

Die Liste neuer Mega-Vorhaben ist lang / Schottland will nur noch auf CO2-neutralen Strom setzen / Von Annika Pattberg (Januar 2017)

London (GTAI) - Das Vereinigte Königreich ist der mit Abstand weltweit wichtigste Offshore-Windenergiemarkt. Die Liste geplanter Projekte ist lang und die Geschäftschancen für deutsche Unternehmen gelten als gut. Allerdings war zu Redaktionsschluss völlig offen, inwieweit die Erbringung von Dienstleistungen für deutsche Unternehmen nach einem umgesetzten Brexit eingeschränkt sein wird. Mit dem tatsächlichen EU-Austritt der Briten wird derzeit für Frühjahr 2019 gerechnet.

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KFZ-Industrie – 2018

Pkw-Nachfrage und Investitionen stürzen ab / Von Robert Scheid (Oktober 2018)

London (GTAI) - Absatz und Produktion von Kfz in Großbritannien sind vor dem EU-Austritt rückläufig und die Autohersteller investieren wenig. Fast die Hälfte aller Pkw-Importe kommt aus Deutschland.

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Infrastrukturbau – 2018

Schnellzugverbindungen und Energieprojekte bieten Geschäftschancen / Von Robert Scheid (Oktober 2018)

London (GTAI) - Das Vereinigte Königreich investiert kräftig in die Schienen-, Straßen- und Energieinfrastruktur. Die Tiefbaubranche boomt - trotz Brexit-Risiken.

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Maschinenbau & Anlagebau – 2018

Maschinenproduktion soll 2018 um gut fünf Prozent zulegen / Von Annika Pattberg (April 2018)

London (GTAI) - Britische Maschinenbauer profitieren von der global guten Konjunktur, dem schwachen Pfund Sterling und einer hohen Auslandsnachfrage. Im Jahr 2018 dürfte die britische Maschinenproduktion um über 5 Prozent zulegen. Für das Brexit-Jahr 2019 erwarten Experten allerdings kaum noch Wachstum. Maschinen und Produkte "Made in Germany" haben im Vereinigten Königreich einen guten Ruf. Durch das schwache britische Pfund verteuern sich deutsche Produkte allerdings.

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Maschinenbauer von Brexit-Ungewissheiten betroffen – 2019

Investitionen der Industrie rückläufig

London (GTAI) - Industrieunternehmen legen aufgrund der Brexit-Unsicherheiten ihre Investitionspläne auf Eis. Die Regierung versucht, mit der Industriestrategie Impulse zu setzen.

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Medizintechnik – 2017

Deutsche Produkte machen rund 16 Prozent der Medizintechnikimporte aus / Von Annika Pattberg (Oktober 2017)

London (GTAI) - Der sechstgrößte Medizintechnikmarkt der Welt gilt zwar weiterhin als Wachstumsmarkt. Allerdings leidet auch die britische Medizintechnikbranche unter dem geplanten EU-Austritt und den damit zusammenhängenden gewaltigen Unsicherheiten. Mit dem Brexit drohen unter anderem bürokratische Einfuhrbarrieren und Zölle. Das seit dem EU-Referendum schwache Pfund Sterling verteuert Importe. Deutsche Produkte machen aktuell rund 16 Prozent der britischen Medizintechnik-Einfuhren aus.

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Offshore-Windparks – 2019

London (GTAI) - Der Ablauf diverser Förderprogramme und der bevorstehende Brexit können die gute Entwicklung auf dem britischen Windmarkt nicht bremsen. Die Offshore-Projektpipeline ist gut gefüllt.

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Produktmärkte – 2017

Viele Industriebranchen mit vorerst letztem Wachstum vor Brexit-Einschlag / Von Annika Pattberg

London (GTAI) - Zahlreiche Absatzbranchen im Vereinigten Königreich fahren im Angesicht des drohenden Brexit eine trügerische, und wohl bald endende Wachstumsphase ein. Deutsche Produkte macht das schwache Pfund Sterling aber vergleichsweise teurer. Der eigentliche Austritt der Briten, der voraussichtlich im März/April 2019 vollzogen wird, schafft extreme Unsicherheit. Allen Branchen drohen sehr starke Erschwernisse der Wirtschaftsbeziehungen wie Zölle, Bürokratie und lange Wartezeiten.

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Recycling- und Entsorgungswirtschaft – 2016

London (GTAI) - Der britische Abfallsektor bietet Geschäftschancen für deutsche Firmen. Der Branchenumsatz wird nach Einschätzung von Marktforschern in den fünf Jahren von 2015 bis 2019 um über 20% wachsen. Um die diversen EU-Richtlinien zu erfüllen, sind zahlreiche Reformen notwendig. Die immer noch viel genutzten Deponien im Vereinigten Königreich sollen nach und nach beispielsweise durch Energy-from-Waste-Anlagen ersetzt werden.

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Solarmarkt – 2019

Sinkende Kosten für Solaranlagen treiben mittelfristig die Marktentwicklung

London (GTAI) - Der britische Solarmarkt stellt sich auf das Ende der Förderung ein. Für Haushalte und Gewerbe bleiben Solaranlagen aber interessant. Unsicherheiten verursacht der Brexit.

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Wirtschaftsnachrichten 2019

Bau von Lagerhallen boomt auf der Brexit- Insel

02.12.2019 - GTAI

Der Fabrikbau bricht hingegen allein im Jahr 2019 um 15 Prozent ein

Bonn (GTAI) - Die britische Bauwirtschaft wird laut Prognosen 2019 Brexit-bedingt ein leichtes Minus verzeichnen. Zu den Gewinnern des Brexits gehört der Lagerhallenbau.

Kaum eine Branche leidet bereits so stark unter dem geplanten Brexit wie der britische Bausektor. Die Analysten des britischen Baustoffverbandes Construction Products Association (CPA) rechnen für 2019 mit einem realen Umsatzminus der britischen Bauwirtschaft von 0,1 Prozent. Das ist der erste Umsatzrückgang seit 2012. Branchenvertreter klagen über die enormen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit und die dadurch ausbleibenden Aufträge.

Deutsch-britischer Handel leidet unter Brexit-Unsicherheit

25.10.19 - GTAI

Starker Einbruch im bilateralen Handel seit April 2019

London (GTAI) - Die anhaltenden Diskussionen um den geplanten Brexit lassen den deutsch-britischen Handel schrumpfen. Das Vereinigte Königreich rutscht im Ranking der wichtigsten deutschen Handelspartner weiter ab.

Zu Jahresbeginn - also bis zum ersten geplatzten Brexit-Termin am 29. März 2019 -entwickelten sich die britischen Importe aus Deutschland sehr gut, weil die Unternehmen in Großbritannien ihre Lagerbestände aufgefüllt haben. Laut Eurostat-Daten für das 1. Quartal 2019 stiegen die Einfuhren aus der Bundesrepublik nominal um 5,8 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode an. Auch die britischen Exporte nach Deutschland legten um 9,7 Prozent zu.

Dienstleistungen erbringen im Vereinigten Königreich

13.09.2019 - GTAI

Grenzüberschreitende Dienstleistungen erfordern nicht nur ein gewisses Know-how im Umgang mit ausländischen Geschäftspartnern, sondern sind auch mit zahlreichen Rechtsfragen verknüpft, derer man sich zumindest bewusst sein sollte.

Die vorliegende Ausarbeitung soll dem deutschen Dienstleistungserbringer einen ersten Überblick über die grundlegenden Rechtsfragen in Bezug auf die Teilnahme am britischen Wirtschaftsverkehr geben. Angesprochen werden unter anderem Fragen der Arbeitnehmerentsendung, des Steuer- und Sozialversicherungsrechts, der Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen, der Rechtsdurchsetzung und des Zivilrechts.

Vereinigtes Königreich - Kann das Unterhaus einen harten Brexit verhindern?

27.08.2019 - GTAI

(GTAI) Der 3. September 2019 wird der erste Sitzungstag des britischen Unterhauses nach der Sommerpause sein. Am 31. Oktober 2019 endet – nach derzeitigem Stand – die Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs (VK) in der Europäischen Union (EU).

Während der Sommerpause wurde in London ausführlich diskutiert, ob der Premierminister den Austritt – zur Not auch ohne Abkommen – zum 31. Oktober garantieren kann, oder ob das Parlament – die erforderlichen Mehrheiten unterstellt – die rechtlichen Mittel hat, einen solchen zu verhindern. Sicher ist, dass es im Parlament keine Mehrheit für einen ungeregelten Austritt gibt. Fakt ist aber auch, dass genau dieser bevorsteht, wenn bis zum Tag X nichts passiert. Es sind also die Gegner des ungeregelten Austritts, die jetzt aktiv werden müssen. Aber wie könnte eine solche Aktivität aussehen?

Dienstleistungen - der Brexit beeinflusst das Regelwerk

27.08.2019 - GTAI

Wie kann sich ein Austritt ohne Abkommen auswirken?

Bonn (GTAI) - Der Handel mit Dienstleistungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union wird wie der Handel mit Waren vom Brexit betroffen sein - nur auf andere Art und Weise.

Gegenseitige Anerkennung von Qualifikationen mag es nicht mehr geben, zeitliche Obergrenzen für bestimmte Dienstleistungen mögen kommen, Geschäftsreiseverkehr, Standards und viele weitere Themen müssen unter Umständen komplett neu gedacht werden, wenn der Brexit seine Wirkungen entfaltet. Dieser Artikel befasst sich mit dem Szenario eines ungeregelten Ausscheidens des Vereinigten Königreichs (VK) aus der Europäischen Union (EU), dem sogenannten No Deal.

Einzelhandel im Vereinigten Königreich erfindet sich neu

26.08.2019 - GTAI

Der wachsende Onlinehandel bleibt nicht die einzige Herausforderung

London (GTAI) - Der klassische Einzelhandel steht im Vereinigten Königreich zunehmend unter Druck. Aggressive Preismodelle und innovative Formate bieten einen Ausweg.

Der britische stationäre Einzelhandel befindet sich im Umbruch. Für die Haupteinkaufsstraßen, die sogenannten "High Streets", spitzt sich der Überlebenskampf zu. Im Jahr 2018 gab es 7.500 mehr Ladenschließungen als Neueröffnungen. Das ist ein Zuwachs von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im 1. Halbjahr 2019 waren die Restaurants vom Starkoch Jamie Oliver, Kaufhauskette Debenhams, Modemarke L.K. Bennett und Café-Kette Patisserie Valerie die letzten Opfer.

Brexit: Handelsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und Südkorea unterzeichnet

22.08.2019 - GTAI

Ratifizierung ist noch offen

Bonn (GTAI) – Am 10. Juni 2019 haben sich beide Parteien darauf verständigt, ein Freihandelsabkommen zu vereinbaren, welches für den Fall eines EU-Austritts ohne Abkommen in Kraft tritt. Die formelle Unterzeichnung des Abkommens erfolgte am 22. August 2019. Bevor das Abkommen in Kraft treten kann, unterliegt es noch einer formalen Kontrolle sowie den nationalen parlamentarischen Verfahren beider Länder. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist und die endgültige Fassung des Abkommens vorliegt, werden wir den Link zum Abkommen zur Verfügung stellen.

E-Commerce im Vereinigten Königreich trotzt Brexit-Unsicherheiten

22.08.2019 - GTAI

2019 erneut zweistelliges Wachstum erwartet

Bonn (GTAI) - Der Online-Handel im Vereinigten Königreich bleibt auf Expansionskurs. Innovative Geschäftsmodelle und neue Vertriebswege bieten auch kleinen Unternehmen Absatzchancen.

Der Online-Einzelhandel im Vereinigten Königreich entwickelt sich unbeeindruckt von Brexit-Unsicherheiten und nachlassendem privaten Konsum. Auch wenn die Stimmung im britischen Einzelhandel insgesamt gedämpft ist, nahm der Online-Einzelhandel mit 13,9 Prozent 2018 zweistellig zu. Auch für 2019 prognostiziert die E-Commerce Foundation gleichbleibende Zuwachsraten.

Britisches Gesundheitswesen wird digital

16.08.2019 - GTAI

Telemedizin und Diagnostik durch künstliche Intelligenz stehen im Vordergrund

London (GTAI) - Der Markt für E-Health-Lösungen im Vereinigten Königreich wächst rasant. Die Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen sind gut.

Das Vereinigte Königreich setzt auf digitale Lösungen für das Gesundheitswesen. Der britische E-Health-Markt erreichte 2017 laut einer Studie von Global Market Insights ein Volumen von über 3 Milliarden Pfund Sterling (umgerechnet rund 3,4 Milliarden Euro). Nach Angaben des Marktforschers Digital Health Intelligence sollen die E-Health-Investitionen des staatlichen Gesundheitssystems NHS im Jahr 2022 mehr als 4 Milliarden Pfund Sterling erreichen. Der Investitionsfokus liegt dabei auf dem Ausbau der Infrastruktur für Informations- und Kommunikationstechnik (IKT).

Deutsch-schottische Wirtschaftsbeziehungen werden enger

10.07.2019 - GTAI

Internationalisierung der schottischen Wirtschaft schreitet voran

London/Edinburgh (GTAI) - Die schottische Regierung will mit einem neuen Exportplan die Ausfuhren ankurbeln. Ehrgeizige Klimaziele eröffnen Geschäftschancen.

Schottland ist seit 1707 Teil des Vereinigten Königreichs. Die schottische Landmasse umfasst circa ein Drittel der britischen Insel. Mit rund 5,4 Millionen Einwohnern leben aber nur 8 Prozent der britischen Bevölkerung in Schottland. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schotten lag 2018 bei umgerechnet 183,6 Milliarden Euro, das entspricht 7,7 Prozent der Wirtschaftsleistung des gesamten Königreichs.

Auch wenn Schottland im Vergleich zu England nur einen Bruchteil zum britischen BIP beiträgt, rangiert die Wirtschaftsleistung der Schotten vor 11 der 28 europäischen Mitgliedstaaten und ist mit dem Niveau Griechenlands zu vergleichen.

Britischer Dienstleistungssektor vom Brexit bedroht

01.07.2019 - GTAI

 

Bilateraler Handel mit Deutschland ausgeglichen

London (GTAI) - Dienstleistungen machen fast die Hälfte aller britischen Exporte aus. Der europäische Binnenmarkt ist von enormer Bedeutung. Der Brexit wird das Geschäft erschweren.

Dienstleistungen tragen zu gut 80 Prozent der britischen Wirtschaftsleistung bei und machen rund ein Drittel des Außenhandels im Vereinigten Königreich aus. Bei den Ausfuhren kommen britische Dienstleistungen laut UNCTAD auf knapp 45 Prozent, deutlich mehr als in Deutschland (17 Prozent) und im Durchschnitt der Europäischen Union (28 Prozent). Weltweit rangieren die Briten laut einer Studie des britischen Unterhauses an zweiter Stelle der Dienstleistungsexporteure. Die Tendenz ist weiter steigend.

Energieeffizienz im Vereinigten Königreich: Kostenbewusstsein wächst

10.06.2019 - GTAI

Investitionen in der Warteschlange

London (GTAI) - Die Energieeffizienzwirtschaft im Gebäudebereich stockt. Investitionen in Neubauten stagnieren. Die Sanierung von Altbauten kommt kaum voran.

Der Handel mit dem Vereinigten Königreich schrumpft

23.05.2019 - GTAI

Briten nur noch auf Platz sechs der wichtigsten deutschen Handelspartner

London (GTAI) - Im Vorfeld des geplanten Brexits sinken die deutschen Ausfuhren in das Vereinigte Königreich. Vor allem Pkw und Arzneimittel sind betroffen.

Unter den ersten zehn Handelspartnern Deutschlands ist das Vereinigte Königreich 2018 das einzige Land mit rückläufigen Warenhandelszahlen. Die Importe und Exporte zwischen Deutschland und den britischen Inseln fielen laut Eurostat auf 117,6 Milliarden Euro. Das waren rund 1,6 Prozent oder etwa 2 Milliarden Euro weniger als noch 2017. Dadurch rutschte das Vereinigte Königreich in der Rangliste der Handelspartner Deutschlands um einen Platz ab und belegt nun hinter Italien den sechsten Platz. Auf den vorderen Rängen lagen wie auch im Vorjahr China, die Niederlande, die USA und Frankreich.

Der Nahrungsmittelumsatz im Vereinigten Königreich wächst

26.04.2019 - GTAI

Neue Trends eröffnen Marktchancen

London (GTAI) - Der Absatz von Lebensmitteln im Vereinigten Königreich steigt. Chancen für deutsche Produzenten bieten die Segmente Premium- und Bio-Nahrungsmittel sowie Fertigprodukte.

Der Umsatz von Lebensmitteln und Getränken im Vereinigten Königreich wächst. Das Marktforschungsunternehmen Fitch Solutions erwartet für 2019 eine Steigerung des Nahrungsmittelumsatzes um rund 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für den Zeitraum 2020 bis 2022 rechnen die Marktforscher mit einer jährlichen Wachstumsrate von 3,3 Prozent.

Energieeffizienz im Vereinigten Königreich: Ambitionierte Ziele, aber unklare Umsetzung

11.04.2019 - GTAI

Vielfältige Förderung im öffentlichen und privaten Sektor

London (GTAI) - Die Energieeffizienz im Gebäudebau hat sich im Vereinigten Königreich in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert. Seit 2017 geht es jedoch langsamer voran.

EU - Europäische Union und Vereinigtes Königreich einigen sich auf weitere Fristverlängerung

11.04.2019 - GTAI

(GTAI) Der Europäische Rat hat während des Brexit-Sondergipfels in der Nacht vom 10. auf den 11. April 2019 beschlossen, dass die bereits verlängerte Frist des Art. 50 Absatz 3 des Vertrages über die Europäische Union (EUV) ein weiteres Mal verlängert wird, und zwar bis längstens 31. Oktober 2019. Damit verlängert sich die Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs (VK) entsprechend – mit allen Rechten und Pflichten.

EU/Vereinigtes Königreich - Europäische Union schließt Vorbereitungen für einen möglichen No-Deal Brexit ab

28.03.2019 - GTAI

(GTAI) Die EU-Kommission hat mitgeteilt, dass ihre Vorbereitungen für einen möglichen ungeregelten Brexit abgeschlossen sind. Diese Vorbereitungen sind essentiell, um das schlimmste Chaos zu verhindern. Einen auch nur halbwegs geordneten No-Deal Brexit können sie nicht gewährleisten.

No Deal Brexit - und dann?

27.03.2019 - GTAI

Worauf sich Unternehmen zoll- und einfuhrrechtlich einstellen müssen

Bonn (GTAI) - Noch ist der Brexit zu regeln. Stimmt das britische Parlament dem Austrittsabkommen nicht zu, kann am 12. April eintreten, wovor viele warnen: Der No-Deal-Brexit. Firmen müssen sich wappnen.

Deutschland bereitet sich auf den Brexit vor

25.03.2019 - GTAI

Unerwünschte Folgen des Brexit werden verhindert

Bonn (GTAI) - Dieser Artikel beleuchtet die deutschen Brexit-Vorbereitungsmaßnahmen in puncto Steuern und Gesellschaftsrecht.

Soziale Sicherheit und Staatsangehörigkeit nach dem Brexit

25.03.2019 - GTAI

Vorbereitungen sowohl für den harten Brexit als auch für den Austritt mit Abkommen

Bonn (GTAI) - In diesem Artikel geht es um die Regelungen zu Fragen der sozialen Sicherheit post-Brexit und um das Brexit-Übergangsgesetz.

Brexit: Europäische Kommission veröffentlicht Zoll-Leitfaden für den Fall eines Austritts ohne Abkommen

24.03.2019 - GTAI

Bonn (GTAI) – Tritt das Vereinigte Königreich am 12. April 2019 ohne Austrittsabkommen aus, wird es zollrechtlich zu einem Drittland. Der Leitfaden enthält Informationen für Wirtschaftsbeteiligte, welche Folgen sich daraus ergeben.

Brexit: Britische Regierung will Zölle vorübergehend absenken

21.03.2019 - GTAI

Bonn (GTAI) – Im Falle eines Brexit ohne Austrittsabkommen sollen für einen Zeitraum von 12 Monaten die meisten Einfuhrzölle gesenkt werden. Dieser vorübergehende Zolltarif würde am 30. März 2019 in Kraft treten, sollten die Briten die EU ohne Abkommen verlassen. Gemäß den Regeln der Welthandelsorganisation gelten die vorübergehenden Zollsätze nicht nur für Waren aus der EU, sondern für alle Drittstaaten.

Vereinigtes Königreich - Großbritannien bereitet sein Gesellschaftsrecht auf den Brexit vor

13.03.2019 - GTAI

(GTAI) Großbritannien hat am 19. Februar 2019 die “Companies, Limited Liability Partnerships and Partnerships (Amendment etc.) (EU Exit) Regulations 2019” beschlossen. Es geht im Wesentlichen um den Abbau von Privilegien für (juristische oder natürliche) Personen aus dem EWR beziehungsweise der EU - diese sollen künftig so behandelt werden wie andere ausländische Gesellschaften auch.

Besonders betroffen werden britische Zweigniederlassungen deutscher Firmen sein: hier werden künftig die Mitteilungspflichten an das britische Handelsregister erweitert, insbesondere um die Angabe des Rechts, nach dem sie gegründet sind, Regelungen bezüglich der Jahresabschlüsse, um die Adresse des Hauptsitzes, den Gegenstand des Unternehmens und den Betrag der ausgegebenen Anteile.

Vereinigtes Königreich will mit Digitalisierung die Produktivität steigern

06.03.2019 - GTAI

Digitale Lösungen sollen Gesundheitssystem modernisieren

London (GTAI) - Das Thema Digitalisierung spielt im Vereinigten Königreich eine große Rolle. Das Land gilt als E-Government-Vorreiter, die Infrastruktur ist noch ausbaufähig.

US-Verhandlungsziele für ein Handelsabkommen mit dem Vereinigten Königreich veröffentlicht

06.03.2019 - GTAI

Bonn (GTAI) - Im Vorfeld möglicher Gespräche mit dem Vereinigten Königreich hat der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer Ende Februar 2019 analog zu den Verhandlungszielen der USA mit der EU eine Zusammenfassung spezifischer Verhandlungsziele für ein Freihandelsabkommen mit dem Vereinigten Königreich veröffentlicht. Hintergrund ist der bevorstehende Austritt des Landes aus der Europäischen Union.

Aus Sicht der USA würde der Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU neue Möglichkeiten der Erweiterung und Vertiefung der Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern eröffnen. Ein Handelsabkommen böte die Chance, neue Vorgehensweisen für Themenbereiche zu finden, in denen beide Länder gemeinsame Interessen haben. Dazu zählen beispielsweise der digitale Handel und der Bereich der Finanzdienstleistungen.

Frankreich bereitet sich auf einen harten Brexit vor

01.02.2019 - GTAI

50 Millionen für Häfen und Flughäfen

Paris (GTAI) - Mit Näherrücken des anvisierten Austrittsdatums wachsen auch in Frankreich die Befürchtungen vor einem harten Brexit. Ein Plan soll helfen, das Land vorzubereiten.

Die französische Regierung hat am 17. Januar 2019 ihren Plan für einen harten Brexit aktiviert. Sie reagiert damit auf die große Unsicherheit über die Art des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union (EU), nachdem das britische Unterhaus am 15. Januar das mit der EU ausgehandelte Brexitabkommen abgelehnt hatte.

Vereinigtes Königreich - Britisches Parlament lehnt Austrittsabkommen ab/BMWi veröffentlicht Fragen und Antworten zum Brexit No-Deal-Szenario

28.01.2019 - GTAI

(GTAI) Das britische Parlament hat am 15. Januar 2019 mit großer Mehrheit das zwischen der Europäischen Union (EU) und dem Vereinigten Königreich (VK) ausgehandelte Austrittsabkommen abgelehnt. Damit ist auch weiterhin unklar, zu welchen Bedingungen das VK die EU verlassen wird. Somit bleibt insbesondere auch der ungeordnete Austritt ohne Abkommen (das so genannte No-Deal-Szenario) möglich.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat unterdessen eine Liste mit praxisrelevanten Fragen und Antworten zum Brexit veröffentlicht. Behandelt wird schwerpunktmäßig das No-Deal-Szenario. Fünf allgemeine Fragen werden beantwortet, außerdem 22 Fragen zu etwas spezielleren Themen wie zum Beispiel Warenausfuhr, Beschäftigung britischer Arbeitnehmer, und dem Schicksal der britischen Limited mit Verwaltungssitz in Deutschland. Neben inhaltlichen Hinweisen erhält der Besucher der entsprechenden BMWi-Webseite auch hilfreiche Links zu weiterführenden Informationen.

Irland plant Maßnahmen für den Fall eines harten Brexits

18.01.2019 - GTAI

Regierung sieht Fördergelder, Gesetzesänderungen und Investitionen in die Grenzabfertigung vor

Dublin (GTAI) - Irlands Brexitplanung läuft auf Hochtouren. Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland hat als Handelspartner und für den Transit zum Kontinent strategische Bedeutung.

Das Vereinigte Königreich könnte die Europäische Union (EU) Ende März 2019 ohne Austrittsabkommen verlassen. Für diesen Fall stellt die irische Regierung ihren Ministerien im Haushaltsbudget für 2019 rund 115 Millionen Euro zur Verfügung, darunter 25 Millionen Euro für Zollkontrollen.

EU - Stärkung der nationalen Wettbewerbsbehörden/Unterschiede bei Kronzeugenprogrammen verringern

18.01.2019 - GTAI

(GTAI) Im Amtsblatt der EU Nr. L 11 vom 14. Januar 2019 wurde die Richtlinie (EU) 2019/1 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2018 zur Stärkung der Wettbewerbsbehörden der Mitgliedstaaten im Hinblick auf eine wirksamere Durchsetzung der Wettbewerbsvorschriften und zur Gewährleistung des reibungslosen Funktionierens des Binnenmarkts veröffentlicht. Gemäß Art. 34 haben die Mitgliedstaaten die Richtlinie bis zum 4. Februar 2021 in nationales Recht umzusetzen.

Vereingtes Königreich - Britisches Parlament lehnt Austrittsabkommen ab/BMWi veröffentlicht Fragen und Antworten zum Brexit No-Deal-Szenario

17.01.2019 - GTAI

(GTAI) Das britische Parlament hat am 15. Januar 2019 mit großer Mehrheit das zwischen der Europäischen Union (EU) und dem Vereinigten Königreich (VK) ausgehandelte Austrittsabkommen abgelehnt. Damit ist auch weiterhin unklar, zu welchen Bedingungen das VK die EU verlassen wird. Somit bleibt insbesondere auch der ungeordnete Austritt ohne Abkommen (das so genannte No-Deal-Szenario) möglich.

EU - Mittelstandsmonitor: Überblick über für KMU relevante EU-Vorhaben

17.01.2019 - GTAI

(GTAI) Gemeinsam mit Wirtschaftsverbänden gibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) den sogenannten EU-Mittelstandsmonitor heraus. Dieser informiert über mittelstandsrelevante Vorhaben der EU. Grundlage der aktuellen Monitorliste ist das Arbeitsprogramm 2019 der EU-Kommission, das unter anderem auch Initiativen in Vorbereitung auf den Brexit enthält.

Schweiz/Großbritannien - Bestehende Rechte für Bürger sollen nach dem Brexit fortgelten

14.01.2019 - GTAI

(GTAI) Der schweizerische Bundesrat hat am 19. Dezember 2018 ein Abkommen mit dem Vereinigten Königreich (UK) über die Rechte von Bürgerinnen und Bürgern nach dem Brexit genehmigt.

Hintergrund ist, dass nach dem Austritt des UK aus der EU die Rechte und Pflichten, die im Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU geregelt sind, auf das UK nicht mehr anwendbar sind. Um die vor dem Brexit bereits bestehenden Rechte auch nach dem Austritt zu sichern, regelt das jetzt verabschiedete Abkommen, dass diese Rechte auch nach dem Brexit fortbestehen sollen. Nicht geregelt sind Rechte, die erst nach dem Brexit erworben werden.

EU - Generelle Umkehr der Steuerschuldnerschaft in einigen Ländern möglich

08.01.2019 - GTAI

(GTAI) Am 27. Dezember 2018 wurde im EU-Amtsblatt eine Richtlinie veröffentlicht, die die zeitlich befristete, generelle Anwendung des Reverse-Charge-Verfahrens auf Lieferungen von Waren und Dienstleistungen über einem Schwellenwert von 17.500 Euro vorsieht. Damit soll insbesondere der sogenannte „Karussellbetrug“, bei dem Waren oder Dienstleistungen gekauft und weiterverkauft werden, ohne dass Mehrwertsteuer entrichtet wird, eingedämmt werden.

Wirtschaftsnachrichten 2018

Brexit: Briten wollen EU-Produktzulassung weiterhin anerkennen

15.10.2018 - GTAI (Bonn)

Gegenseitige Anerkennung ist noch nicht beschlossen

Bonn (GTAI) - Auch im Falle eines harten Brexit soll der Marktzugang für EU-Produkte zunächst gewährleistet werden. Für nicht regulierte Produkte wären die Hürden höher.

Die britische Regierung hat eine Reihe von Mitteilungen veröffentlicht, in denen sie die Konsequenzen eines harten Brexits ohne Folgeabkommen dargelegt. Die geschilderten Folgen treten nur dann ein, wenn das Vereinigte Königreich die EU am 30. April 2019 ohne Austrittsabkommen verlässt.

Produkte, die europäische Normen und Standards erfüllen und somit EU-weit in Verkehr gebracht werden dürfen, könnten demnach auch künftig ins Vereinigten Königreich eingeführt werden. Diese Zusage ist jedoch zeitlich begrenzt. Wann und inwiefern Produktstandards und Zulassungsvoraussetzungen geändert werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.

Brexit: Vereinigtes Königreich bereitet sich mit neuem Zollgesetz auf den Austritt vor

01.10.2018 - GTAI (Bonn)

Vorbild ist der Unionszollkodex

Bonn (GTAI) - Durch den Austritt aus der Europäischen Union brauchen die Briten ein eigenes Zollgesetz. Das verabschiedete Gesetz könnte die Verhandlungen mit der EU über die zukünftigen Beziehungen erschweren.

Bonn (GTAI) - Mit der Verabschiedung des sogenannten "Taxation (Cross-border Trade) Act" (TCBTA) hat das Vereinigte Königreich nun ein eigenständiges Zollgesetz. Die Vorlage wurde im Juli vom Parlament verabschiedet und erhielt am 13. September 2018 die Ausfertigung durch die Königin (Royal Assent).

Brexit: Britisches Parlament verabschiedet Zollgesetz

19.09.2018 - GTAI (Bonn)

Bonn (GTAI) – Durch den Austritt der Briten aus der Europäischen Union wird das EU-Zollrecht nicht mehr für das Vereinigte Königreich gelten. Mit dem nun verabschiedeten Gesetz werden vom Unionsrecht unabhängige Zollbestimmungen geschaffen. Des Weiteren enthält das Gesetz neue Regelungen für die Bereiche Mehrwertsteuer und Einfuhrumsatzsteuer.

Die zollrechtlichen Aspekte des Gesetzes basieren auf dem Unionszollkodex und spiegeln ihn weitgehend. Der neu geschaffene Rechtsrahmen muss noch um Durchführungsverordnungen ergänzt werden.

Vereinigtes Königreich - Britische Regierung beginnt mit der Veröffentlichung der Brexit Preparedness Notices / Von Karl Martin Fischer

23.08.2018 - GTAI (London)

(GTAI) Das britische Brexit-Ministerium hat am 23. August 2018 mit der Veröffentlichung der Brexit Preparedness Notices begonnen. Zunächst werden 25 Notices veröffentlicht, für den September sind weitere angekündigt.

Die Themen der ersten Notices umfassen neben dem Warenhandel und der umsatzsteuerlichen Behandlung des Geschäftsverkehrs zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich auch konkrete Themen wie zum Beispiel das Schicksal des europäischen Beihilferechts, der Regulierung (das heißt im Wesentlichen: Qualitätskontrolle) von Medikamenten und Medizinprodukten oder Produktkennzeichnungsvorschriften für bestimmte Waren.

"Made in Germany" hat im Vereinigten Königreich einen guten Ruf

13.08.2018 - GTAI (London)

Pferdekutsche der britischen Königin mit deutscher Standheizung

London (GTAI) - Die Marke "Made in Germany" hat im Vereinigten Königreich einen guten Ruf. Deutsche Unternehmen aus allen Branchen werben mit der Herkunft ihrer Produkte. Auch das Label "German Engineering" wird immer öfter genutzt. Selbst Firmen aus dem nichttechnischen Bereich verwenden den Begriff, allerdings spielerisch. So wirbt ein Hersteller von Haarshampoo mit dem Slogan "German Engineering for your hair".

Die Kutsche der britischen Königin Elisabeth II. wurde im Commonwealthland Australien gebaut und ist ein Geschenk der australischen Regierung. Damit die Königin im britischen Schmuddelwetter nicht friert, haben die Australier aber eine Standheizung "made in Germany" eingebaut.

Brexit: Freihandelszone und Zollpartnerschaft für reibungslosen Warenverkehr

10.08.2018 - GTAI (Bonn)

Die britischen Vorschläge im Detail

Bonn (GTAI) - Die britische Verhandlungsposition wurde mit Spannung erwartet, nun liegt das White Paper vor: Warenverkehr soll weiterhin ohne Zollkontrollen möglich sein. Ob das gelingt, ist fraglich.

Die britische Regierung präsentierte mit dem sogenannten White Paper zum ersten Mal seit Beginn der Austrittsverhandlungen detaillierte schriftliche Vorschläge, wie sie sich die zukünftigen Beziehungen zur Europäischen Union (EU) nach dem Ende der Übergangsphase vorstellt. Die Verhandlungen darüber werden erst nach dem Austritt der Briten beginnen. Zurzeit verhandeln die EU und das Vereinigte Königreich (VK) lediglich über das Austrittsabkommen. Die Ausgestaltung der zukünftigen Beziehungen wird in einem gesonderten Vertrag geregelt. Die erste Etappe auf diesem Weg ist eine Einigung auf eine politische Erklärung, die den Rahmen für die künftigen Beziehungen skizzieren und dem Austrittsabkommen beigefügt werden soll.

EU - EU-Kommission veröffentlicht wichtige Hinweise zur Vorbereitung auf den Brexit / Von Karl Martin Fischer

23.07.2018 - GTAI (Bonn)

(GTAI) Die Europäische Kommission hat am 19. Juli 2018 wichtige Hinweise zur Vorbereitung auf den bevorstehenden Brexit veröffentlicht. Die Kommission betont, dass es zwar nicht wahrscheinlich, aber doch möglich ist, dass Austrittsabkommen und Übergangsphase nicht zustande kommen.

Vereinigtes Königreich - Britisches Parlament verabschiedet wichtiges Brexit Gesetz / Von Karl Martin Fischer

27.06.2018 - GTAI (Bonn)

Das britische Parlament hat am 20. Juni 2018 nach langer Diskussion eine Einigung über den genauen Wortlaut der „European Union (Withdrawal) Bill“ erzielt. Am 26. Juni erhielt das Gesetz die Ausfertigung durch die Königin und ist somit – nunmehr als „European Union (Withdrawal) Act 2018“ geltendes Recht.

Das Gesetz schafft eine wichtige Voraussetzung für die Durchführung des Brexit in Großbritannien. Zum einen hebt es den „European Communities Act 1972“ auf – das Gesetz, das seinerzeit die Voraussetzung für den Beitritt zu den Europäischen Gemeinschaften schuf. Zum anderen überführt es alle auf europäischem Recht beruhende Regelungen in nationales, britisches Recht, um Gesetzeslücken zu vermeiden.

Vereinigtes Königreich/EU - Weitere Fortschritte bei den Austrittsverhandlungen / Von Karl Martin Fischer

25.06.2018 - GTAI

(GTAI) Die Verhandler des Vereinigten Königreichs und der Europäischen Union haben weitere Fortschritte bei den Verhandlungen über das Austrittsabkommen gemeldet. Das Austrittsabkommen soll für einen geregelten Austritt aus der EU sorgen. Hierzu zählt insbesondere auch die Regelung von Sachverhalten, die vor dem Austritt beziehungsweise vor dem Ende der Übergangsphase begonnen haben und erst danach enden.

Brexit: Europäische Kommission informiert über mögliche Auswirkungen im Bereich geistige Eigentumsrechte /Markenschutz

21.06.2018 - GTAI (London)

Bonn (GTAI) – Unter dem Titel „Brexit prepardness“ veröffentlicht die Europäische Kommission Informationsschreiben an die Wirtschaftsbeteiligten (sogenannte „notice to stakeholders“). Darin werden die möglichen Folgen für betroffene Wirtschaftsbereiche und einzelne Regulierungen im Falle eines Brexits ohne Austrittsabkommen erläutert.

Deutschland ist wichtigster Handelspartner der Briten

06.06.2018 - GTAI (London)

Das Vereinigte Königreich ist stark von Importen abhängig (Juni 2018)

London (GTAI) - Das Vereinigte Königreich importiert deutlich mehr Waren als es exportiert. Zu den wichtigsten Importgütern zählen Fertigerzeugnisse und chemische Erzeugnisse. Deutschland ist traditionell der wichtigste Handelspartner und vor China auch das mit Abstand wichtigste Lieferland. Im Jahr des EU-Referendums (2016) verlor das britische Pfund Sterling gegenüber anderen Währungen. Dies begünstigt britische Exporte aber nur teilweise. Rohstoffe und Vorprodukte muss das Land nun teurer einführen.

Brexit: Entwurf des Austrittsabkommens in weiten Teilen recht konkret

04.06.2018 - GTAI (London)

Bonn (GTAI) - Am 19. März 2018 haben die Europäische Union (EU) und das Vereinigte Königreich (VK) den Entwurf eines Austrittsabkommens veröffentlicht. Die Einigung auf der Arbeitsebene - gekennzeichnet durch grün hinterlegten Text - ist schon recht weitgehend. Dieser Artikel beleuchtet einige dieser "grünen" Regelungen etwas näher. Gleichwohl gilt nach wie vor: nichts ist vereinbart, so lange nicht alles vereinbart ist. Das Abkommen kann also noch scheitern.

Der Brexit und seine Folgen

31.05.2018 - GTAI (London)

Neues Absatzpotenzial auf europäischen Zielmärkten

Das Vereinigte Königreich lieferte 2017 rund 189 Milliarden Euro an Waren in die Europäische Union (EU). Unabhängig davon, welche Handelsregeln nach dem Brexit gelten werden, dürften britische Lieferanten Marktanteile in den EU-Ländern verlieren. Dadurch eröffnen sich Chancen für andere Anbieter.

Lesen Sie hier, welche Auswirkungen in den einzelnen Ländern und Branchen zu erwarten sind und welche Rolle britische Lieferungen dort spielen.

Brexit sorgt für enorme Unsicherheiten

28.05.2018 - GTAI (London)

London (GTAI) - Die britischen Industriesektoren sind unterschiedlich stark von den enormen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem für den 29. März 2019 geplanten Brexit betroffen. Der Automobilsektor sowie der Geschäfts- und Industriebau spüren deutlich negative Effekte. Die Pharmabranche erhält als Beruhigungspille Förderungen vom Staat. Der stark von Exporten abhängige Maschinenbau profitiert von dem schwachen Pfund-Sterling-Kurs. Gleichzeitig macht die schwache britische Währung deutsche Produkte teurer.

Brexit kann Ursprungskalkulation beeinflussen

15.05.2018 - GTAI (London)

Erste Auswirkungen schon während der Übergangsphase möglich / Unternehmen sollten Lieferketten überprüfen 

Bonn (GTAI) - Im schlimmsten Fall kann das Vereinigte Königreich durch den Brexit nicht mehr von den rund 40 Freihandelsabkommen profitieren, die die Europäische Union (EU) im Namen ihrer Mitglieder abgeschlossen hat. Auf den ersten Blick ein britisches Problem, können sich auch Konsequenzen für deutsche Unternehmen ergeben: Vormaterialien britischer Zulieferer gelten nicht mehr automatisch als EU-Materialien, die fertigen Produkte könnten dadurch ihren EU-Ursprung verlieren.

Londons Innenstadt wird ab 2019 zur Ultra Low Emission Zone

13.03.2018 - GTAI (London)

Staatliche Förderprogramme sorgen seit Jahren für eine wachsende Nachfrage nach elektrisch angetriebenen Fahrzeugen auf den britischen Inseln. Ab 2040 sollen keine Verbrenner mehr verkauft werden. Am stärksten gefragt sind E-Fahrzeuge in London. Scotland Yard jagt Verbrecher in Hybrid-Modellen. Durch die unter starker Luftverschmutzung leidende Hauptstadt kurven rund 3.000 Elektro- und Hybridbusse. Auch Lieferdienste und Car-Sharing-Unternehmen setzen auf Elektromobilität.