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Fünf Jahre nach Brexit: Annäherung zwischen EU und Vereinigtem Königreich

Großbritannien und die EU haben fünf Jahre nach dem Brexit ein Abkommen zur Erleichterung des Handels und zur Stärkung der Sicherheitskooperation unterzeichnet. Im Fokus stand unter anderem ein neuer Sicherheitspakt, der britischen Rüstungsunternehmen Zugang zum EU-Verteidigungshaushalt gewähren wird.

The Brexit Wall
Shutterstock / Fabian Junge

Im Handel ging es um eine Vereinbarung zur Harmonisierung der Agrar- und Lebensmittelvorschriften, die auch zur drastischen Reduzierung der Grenzkontrollen für Nahrungsmittelexporten sorgen sollen. Das Ziel ist dabei die Stärkung der Volkswirtschaften bei gleichzeitigem Schutz des Planeten und seiner Ressourcen. Die Details stehen leider auch eine Woche nach dem Gipfel nicht endgültig fest.

Ein Zugeständnis Großbritanniens liegt darin für weitere zwölf Jahre Zugang zu seinen Fischereigewässern zu gewähren.

Auch sollen Gespräche aufgenommen werden nehmen, um jungen Menschen vereinfachte Möglichkeiten zu bieten, sich für begrenzte Zeiträume frei zwischen dem Vereinigten Königreich und den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zu bewegen und zu arbeiten. Auch über die Anerkennung von Berufsqualifikationen in diesem Zusammenhang werden Fortschritte angestrebt.

Hinzukommen eine mögliche Beteiligung des Vereinigten Königreichs am Elektrizitätsbinnenmarkt der EU sowie eine Verknüpfung beider Emissionshandelssysteme (EHS).

Obwohl die britische und die EU-Führung das Abkommen als ein wichtiges neues Kapitel der europäischen Zusammenarbeit darstellen, werden doch nur einzelne Aspekte herausgehoben, während ein Großteil der Brexit Handelshindernisse bestehen bleiben, denn Großbritannien wird außerhalb der Zollunion bleiben, und die Bürger werden nicht das Recht haben, sich frei im jeweils anderen Gebiet niederzulassen.

Auch wenn hier klar der neue Sicherheitspakt im Fokus stand, ist es gut zu sehen, dass die Bereitschaft existiert, die Handelsbeziehungen wieder zu erleichtern und dadurch zu festigen.

Wahrscheinlich ist das Zusammenrücken zwischen EU und Großbritannien auch eine Reaktion auf die Europapolitik der Trump-Regierung.

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