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5. Juni 2026 Presse Bundestagspräsidentin Julia Klöckner in London

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Treffen mit den Speakern des Unter- und Oberhauses sowie der Erzbischöfin von Canterbury

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Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ist am Montag, 8. Juni 2026, zu politischen Gesprächen in London. Sie wird dort mit Ihrem Amtskollegen Sir Lindsay Hoyle, dem Speaker des Unterhauses, sowie mit dem Lord Speaker des Oberhauses, Sir Michael Bruce Forsyth, zusammenkommen. Im Mittelpunkt dieser Treffen wird die Umsetzung des deutsch-britischen Freundschaftsvertrages stehen. Mit dem sogenannten Kensington-Vertrag sollen die Beziehungen beider Länder in zahlreichen Bereichen intensiviert werden – er wurde im März 2026 vom Deutschen Bundestag ratifiziert.

Julia Klöckner: „Großbritannien hat durch den Brexit die EU verlassen, aber nicht Europa. Das Land war und ist für uns ein verlässlicher Wertepartner. In der aktuellen Weltlage sind wir darauf mehr denn je angewiesen – politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich. Der deutsch-britische Freundschaftsvertrag sendet dafür ein starkes Signal. Mit meinen Gesprächen in London will ich nun die parlamentarische Dimension dieser Partnerschaft stärken: Es geht etwa um regelmäßige Treffen von Parlamentariern beider Länder und der Partnerausschüsse oder die Begleitung der Regierungskonsultationen durch die Parlamente.“

Auf dem Programm der Bundestagspräsidentin steht zudem ein Austausch mit der Erzbischöfin von Canterbury, Sarah Mullally, der ersten Frau im Amt des Oberhauptes der Church of England. Weitere Gesprächspartner sind die Vorsitzende der Konservativen Partei und Oppositionsführerin im Parlament, Kemi Badenoch, und der Vize-Premierminister und Lordkanzler David Lammy. Die Bundestagspräsidentin wird zudem an einer Sitzung des Unterhauses teilnehmen.

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